BETTINA FAHRENBACH CLASSIC 17 ? LIEBESROMAN
ebook

BETTINA FAHRENBACH CLASSIC 17 ? LIEBESROMAN

Código de artículo:
E1000758443
Editorial:
KELTER MEDIA
Fecha edición:
Materia
Libros para Todos
ISBN:
9783740970079
Formato:
EPUB
Idioma:
Alemán
Tipo de libro:
Ebook
DRM
Si

Als der alte Fahrenbach, der eine zunächst kleine Firma im Weinanbau und -vertrieb errichtet und im Laufe der Jahre zu einem bedeutenden Familienunternehmen erweitert hat, das Zeitliche segnet, hinterlässt er ein ziemlich seltsames Testament. Drei seiner Kinder scheinen Grund zur Freude zu haben, Frieder als neuer Firmenchef, Jörg als Schlossherr und Grit als Villenbesitzerin. åBettina hätte es nicht für möglich gehalten, daß eine Einladung ihr so sehr den Boden unter den Füßen wegziehen würde. Aber schließlich war es nicht irgendeine Einladung, sondern seit mehr als zehn Jahren das erste Lebenszeichen von ihrer Mutter. Was erwartete man in einem solchen Fall? Ein paar persönliche Zeilen, persönliche Grüße, Freude auf ein Wiedersehen nach so langer Zeit. Und was war gekommen? Eine vorgedruckte Karte, wie sie auch an viele andere Gäste gegangen war, natürlich sehr stilvoll auf handgeschöpftem Papier, die Buchstaben in feinstem Stahlstich. Carla Aranchez de Moreira pfiff, und alle sollten springen. Nein, sie würde nicht an der Götzenanbetung im Grandhotel in Bad Gravenforst teilnehmen. Sie nicht! Dazu waren die Verletzungen und der Schmerz einfach zu groß. Carla hatte nicht nur ihren Mann und ihre Kinder verlassen, sondern auch dafür gesorgt, daß Bettina mehr als zehn Jahre glauben mußte, Thomas, die wahre, die einzige Liebe ihres Lebens, habe sie verlassen. Sie hatte Bettina und Thomas durch eine Intrige getrennt und war dann selbst gegangen, weil ein reicher Südamerikaner ihr ein Leben im Luxus und unermeßlichem Reichtum bieten konnte. Wenn Bettina und ihre Geschwister etwas über ihre Mutter erfahren sollten, brauchten sie nur die Glanzpapier-Zeitschriften aufzuschlagen. Wo immer auch der Jet-Set sich traf, war Carla dabei ? strahlend schön, behangen mit Juwelen und kostbarer Kleidung. Wieso erinnerte sie sich ausgerechnet jetzt an ihre Kinder? Oder hatte sie sich überhaupt nicht erinnert, sondern einer ihrer Angestellten war auf die Idee gekommen, auch die Kinder mit einzuladen, wenn dieses Bankett nun schon mal in Deutschland stattfand? Darüber mußte sie sich den Kopf nicht zerbrechen. Sie würde nicht hingehen, und Leni hätte sich nicht die Mühe machen müssen, die zerrissene Einladung wieder mühsam zusammenzukleben. Bettina hätte nicht gedacht, daß dieses Lebenszeichen ihrer Mutter ein solches Gefühlschaos in ihr auslösen würde. Daran konnte man aber sehen, daß sie das alles niemals verarbeitet, sondern nur verdrängt hatte.

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