KINDERÄRZTIN DR. MARTENS 61 ? ARZTROMAN
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KINDERÄRZTIN DR. MARTENS 61 ? ARZTROMAN

Código de artículo:
E1000687127
Editorial:
KELTER MEDIA
Fecha edición:
Materia
Libros para Todos
ISBN:
9783740960681
Formato:
EPUB
Idioma:
Alemán
Tipo de libro:
Ebook
DRM
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Als ihr Mann Rüdiger sie verlässt, bricht für Roxanne eine Welt zusammen. In ihrem Schmerz ist sie nahezu handlungsunfähig und vernachlässigt sich und ihre 8-jährige Tochter Jennifer. Da holt ihr Vater, Alfred Konrads, sie zu sich nach Hause und versucht, sie wieder aufzubauen. Jennifer vermisst ihren Vater und leidet sehr unter den neuen Verhältnissen, die sie sich nicht erklären kann... Vom Fenster ihrer im zweiten Stock gelegenen Wohnung spähte die junge Frau hinunter auf die Straße. Als sie zwei Jungen von dreizehn Jahren eilig um die Straßenbiegung näher kommen sah, legte sich ein weiches mütterliches Lächeln um ihre Lippen. Sie trat zurück und schloß das Fenster. Wenige Minuten später klingelte es an der Wohnungstür, und sie ließ die beiden Jungen ein. Die Frau war Norma Günter, eine hübsche junge Frau mit langen blonden Haaren. Sie war seit ein paar Jahren Witwe und lebte mit ihren dreizehnjährigen Söhnen Sascha und Ingo in einer großen, hübsch eingerichteten Viereinhalbzimmerwohnung in Lüneburg. Im Augenblick führte Norma ein zufriedenes und ausgeglichenes Leben mit ihren Zwillingen. Dabei hatte es sehr lange gedauert, bis sie sich mit dem Verlust ihres Mannes abgefunden hatte. Nach dem Tod ihres Mannes hatte sie sich sehr abgekapselt, und es war nicht ausgeblieben, daß sich nach und nach die alten Freunde völlig von ihr zurückgezogen hatten. Obwohl Sascha und Ingo ihr kaum Kummer gemacht hatten und auch in der Schule sehr fleißig waren, war sie selbst sehr einsam gewesen. Erst seit einigen Monaten nahm sie wieder mehr Anteil an dem Leben um sich herum. Hin und wieder erlaubte sie sich einen Kinobesuch, ein Konzert oder auch andere Veranstaltungen. So war sie zu dem zufriedenen Menschen geworden, der sie im Augenblick war. Liebevoll begrüßte Norma Günter ihre beiden Jungen und fragte lächelnd: "Nun, ihr beiden, wie war es denn heute in der Schule? Alles in Ordnung?" "Na, klar doch, Mutsch, wie immer", gab Sascha keß zurück und warf seine Schultasche mit einem Schwung in eine Ecke. "Nicht so wild, Sascha", tadelte Norma sanft und wandte sich danach an Ingo. Überhaupt, ihre beiden Buben waren zwar Zwillinge, aber in ihrem Wesen so verschieden wie Tag und Nacht.

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