WYATT EARP 187 ? WESTERN
ebook

WYATT EARP 187 ? WESTERN

Código de artículo:
E1000561948
Editorial:
MARTIN KELTER VERLAG
Fecha edición:
Materia
Libros para Todos
ISBN:
9783740939700
Formato:
EPUB
Idioma:
Alemán
Tipo de libro:
Ebook
DRM
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"Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Es waren zwei Dinge, die an diesem Morgen in der Arizonastadt Courtland geschahen. Und sie spielten sich an verschiedenen Orten ab. Wenige Minuten vor zehn Uhr betrat ein großer ungeschlachter Mensch im grauen dünnen Tuchanzug mit schmutziggelbem Hemd den Saloon "Zum halben Stiefel". Er hatte ein breites Gesicht, das so aussah, als wäre es von ungeübter Hand aus Eisenholz geschnitzt worden. Hart, kantig, roh. Gelbliche Augen blitzten hinter schmalen, etwas schrägstehenden Schlitzen. Die Nase war kurz, stumpf, breit ? mit eingeschlagenem Rücken; der Mund messerscharf und an den Winkeln nach unten gezogen. Schwer und ausladend wirkte das stoppelbärtige Kinn. Die Stirn war breit, aber sehr niedrig, und noch unter der zerfransten und verschwitzten Hutkrempe war der sehr tief sitzende Haar­ansatz zu sehen. Es war kein gutes Gesicht, das der Mann hatte. Links im äußersten Mundwinkel saß eine krummgedrehte Zigarette aus Virginiatabak und braunem Louisianapapier. Sie brannte nicht. Der Fremde hatte die Hände in den Taschen seiner an den Knien tief ausgebeulten Hose, schien die Füße beim Gehen gar nicht anzuheben und schlurfte regelrecht von der bastgeflochtenen Schwingarmtür in die kleine engbrüstige Schenke hinein. Die Bar "Zum halben Stiefel" hatte ihre Stammbesatzung zu dieser Stunde: den mürrisch dreinblickenden Wirt Kid Georgy und den kleinen Mann, der ein Reptilgesicht hatte mit schweren Lidern und großem Mund, gewaltigen Nasenlöchern und eigenartigen Ohren: Jubal Hyazinth Flimbuster, der Sheriff von Courtland. Wie immer waren die beiden Männer in eine Schachpartie vertieft. Niemand hätte mit Sicherheit sagen können, ob sie sie heute begonnen hatten, ob sie noch vom Vorabend stand oder gar schon mehrere Tage alt war. Abends hockten die beiden beharrlichen Spieler meist an einem der drei Tische. Vormittags standen sie an der Theke über ihr Brett gebeugt. Keiner der beiden achtete auf den Mann, der jetzt die Schenke betreten hatte.

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